Ausstellung Daydream
Eva Roux
Bild von Eva Roux
Farbkompositionen
Die Krefelder Malerin Eva Roux zeigt narrative
Bildfolgen angeregt von Mythen, Märchen und Geschichten. Ihre oft
sinnlichen Inszenierungen von Farbe und Form sind durchdrungen von erzählerischer
Kraft und expressiver Gegenständlichkeit, die die Fantasie des
Betrachters über das rein Sichtbare hinaustragen.
Tagträume, auf die Titel wie ‚Mittagschlaf’ oder ‚Roter
Engel’ verweisen, scheinen sich hier in der künstlerischen
Artikulation zu verwirklichen. Der etrachter ist fasziniert von der
Wirkkraft der Farben. Große Flächen eines kaum zu fassenden
Grüns strahlen gegen das Rot und Orange an. Ein sommerlich hitziges
Gelb, warme Braun- und Ockertöne, flirrendes Grau,
irritierend-dunkles Violett.
Die Landshaften, die der Betrachter in den Bildern von Eva Roux erkennen
möchte, gestalten die Farbe, -nicht umgekehrt. Die außerordentliche
und lebendige Farbigkeit, das Leuchten, ist es, was die Räume ,
in denen Eva Roux’s Gemälde ihr zu Hause finden, mit einem
großen Zauber erfüllen.
Die Gemälde von Eva Roux könnte man durchaus als Farbkompositionen
bezeichnen und das nicht nur im bildnerischen Sinne, sondern durchaus
in einem musikalischen Sinne: Die meisten ihrer Arbeiten sind durch
einen Farbklang von zwei bis drei Farben bestimmt, der die Grundstimmung
des Bildes formt. Durch diese Beschränkung der Farbwahl wirken
die Gemälde zwar intensiv, aber niemals bunt.
(Dr. Susanne Höper-Kuhn)

bild von Eva Roux
Ilse Gabbert
Aktfotografie
Mich fasziniert das Spiel mit der Wahrnehmung. Ursprünglich Impuls
für malerische Bildideen, hat sich die fotografische Arbeit mit
Modell im Kontext von Installation und Projektion inzwischen verselbständigt.

Aktfotografie von Ilse Gabbert
Wasserbilder
Für die Ölmalerei ihrer Wasserbilder nutzt Ilse Gabbert
die Natur als unversiegbare Quelle künstlerischer Inspiration.
Nur was real vorhanden ist, kann sich im Wasser spiegeln. Nie gleichen
sich die Reflektionen auf der Wasseroberfläche. So stehen diese
Bilder auch für die Unwiederbringlichkeit des Moments. Gleichzeitig
lassen sie mit ihren Parallelen zu den Gesetzmäßigkeiten
des Lebens philosophische Gedanken aufkommen. Was sich während
des Malprozesses entwickelt, stellt sich den Erfordernissen des Bildes.
Das Gesehene erweist sich dabei als Sprungbrett.

Wasserbild von Ilse Gabbert